Sie möchten gerne unterstützend Ihrem depressiven Angehörigen zur Seite stehen oder ihn vor einer etwaigen Depression schützen?

Dann sind die folgenden Tipps genau das Richtige für Sie, denn Sie können selbst einiges für das Wohl und die Gesundheit Ihres Angehörigen tun!

Wählen Sie den jeweiligen Menüpunkt anhand des aktuellen Zustandes Ihres Angehörigen aus und Sie erhalten eine Auswahl an Ratschlägen und Übungen, die passend für Ihre Situation von Companion Coaching ausgewählt und auch auf ihre Wirksamkeit getestet wurden.

Die genannten Ideen sollten Sie jedoch nicht als Pflichtprogramm ansehen, bei dem Sie mit der betroffenen Person die gesamte Liste abarbeiten, sondern vielmehr als Anregung.
Nehmen Sie sich einfach die Tipps aus der jeweiligen Liste heraus, die Sie am geeignetesten für sich und Ihren Angehörigen sehen und versuchen diese möglichst oft in den gemeinsamen Alltag mit Ihrem Angehörigen zu integrieren.

Leider ist es nicht immer leicht Depressionen aktiv vorzubeugen, da diese aufgrund von plötzlichen Krisen oder mehreren belastenden Faktoren oftmals unerwartet entstehen. Es gibt jedoch, unabhängig von etwaigen erlebten Schicksalsschlägen, tatsächlich gewisse Bevölkerungsgruppen, bei denen das Risiko an Depressionen zu erkranken deutlich höher ist, wie in der übrigen Gesellschaft.
Bei folgenden Personen ist die Gefahr eine Depressionen zu erleiden erhöht:

  • Alleinstehende/geschiedene oder sozial isolierte Personen
  • Personen, die starke, anhaltende Belastungen ertragen müssen (u.a. finanzielle oder berufliche Sorgen)
  • Personen, bei denen Familienangehörige 1.Grades depressiv sind/waren
  • Arbeitslose
  • Schwer körperlich erkrankte Personen (AIDS, Krebs, Parkinson…)
  • Personen mit einem erhöhten Alkohol- und/oder Drogenkonsum

Sie haben einen oder mehrere der genannten Punkte bei Ihrem Angehörigen wiederfinden können, können diese aber nicht beeinflussen, aufgrund von unumstößlichen Fakten (z.B. Ihr Angehöriger leidet an AIDS oder hat seinen Partner verloren)?
In diesem Fall sollten Sie zum einen einfach generell besonders gut auf Ihren Angehörigen, sein körperliches Befinden und sein Verhalten achten, um erste Symptome wie Schlafstörungen, andauernde Niedergeschlagenheit oder den Rückzug von Familie und Freunden sofort zu erkennen.
Zum anderen sollten Sie sich bereits mit den verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe durch Angehörige bei Depressionen vertraut machen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein und schnell gegensteuern zu können.

Sie haben einen oder mehrere der genannten Punkte bei Ihrem Angehörigen wiederfinden können und diese sind direkt von Ihnen beeinflussbar?
Wenn es sich um Faktoren handelt, auf die Sie positiv Einfluss nehmen können, dann sollten Sie dies unbedingt tun!
Versuchen Sie z.B. mit Ihrem Angehörigen über dessen Konsum etwaiger Suchtmittel und dem damit verbundenen Depressionsrisiko zu sprechen. Begleiten Sie ihn motivierend und unterstützend bei seinem Wunsch den Konsum zu reduzieren bzw. komplett aufzuhören.

Sie haben keinen der genannten Punkte bei Ihrem Angehörigen wiederfinden können?
Zwar zählt Ihr Angehöriger dann nicht zu der Personengruppe, die besonders gefährdet ist, dennoch können Sie trotzdem immer darauf Acht geben, dass es Ihrem Angehörigen sowohl psychisch als auch physisch gut geht. Bei auftretenden Schicksalsschlägen wie dem Tod einer nahestehenden Person, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder der Trennung vom Partner sollten Sie besonders intensiv auf Symptome einer anfänglichen Depression achten, um möglichst rasch entgegenwirken zu können.

Generell sollte bei der Prävention von Depressionen das maßgebliche Ziel das Erreichen eines Lebenswandels sein, der die vier Punkte berücksichtigt:

  • Gesundheit
    Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger ausreichend Bewegung, Schlaf und gesunde Ernährung in seinen Alltag integriert. Versuchen Sie gemeinsame regelmäßige sportliche Aktivitäten zu betreiben oder eine Umstellung in der Ernährung zu erreichen.
  • Gemeinschaft
    Ein intaktes soziales Netz, kann ebenfalls zur Vorbeugung von Depressionen beitragen. Treffen Sie sich regelmäßig mit Ihrem Angehörigen, pflegen Sie gemeinsame Hobbies und zeigen Sie Interesse indem Sie aktiv zuhören und auf Ihren Angehörigen eingehen.
  • Sinnhaftigkeit
    Jeder Mensch sollte seinem Leben und Handeln einen Sinn geben, verbunden mit seinen jeweiligen persönlichen Werten und Zielen. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen über seine kurz-, mittel- und langfristigen Lebensziele und zeigen Sie sich unterstützend beim Erreichen dieser Ziele.
  • Selbstakzeptanz
    Unterstützen Sie Ihren Angehörigen seine Persönlichkeit, mitsamt seinen Stärken und Schwächen, seiner positiven und negativen Seiten zu akzeptieren und zu lieben. Da man oftmals die Tendenz hat, sich selbst abwertender zu betrachten als es der Realität entspricht, sollten Sie ihm mögliche Diskrepanzen zwischen seinem eigenen Selbstbild und dem des näheren Umfeldes widerspiegeln.
    Helfen Sie Ihrem Angehörigen sich von Gedankenmustern und inneren Antreibern zu lösen die für ihn schädlich sind.

Sie hätten gerne einen Spezialisten an Ihrer Seite, der Sie bei Ihrem Anliegen umfassend unterstützt?
Dann kontaktieren Sie mich, damit wir gemeinsam einen passenden Plan für Sie und Ihren Angehörigen erarbeiten, der einen bestmöglichen Schutz vor Depressionen bietet!

Jetzt kontaktieren!

Sprechen Sie Ihren Angehörigen konkret auf die Anzeichen an, die Ihnen auffallen und welche Bedenken Sie mit diesen verbinden.
Bieten Sie Ihre Hilfe und Unterstützung an, auch wenn diese zuerst abgelehnt werden sollten.
Behalten Sie immer eine offene und direkte Kommunikation bei, denn diese ist aus vielfachen Gründen essentiell, u.a. damit sich die betroffene Person nicht übergangen, sondern stets wertgeschätzt und ernstgenommen fühlt.

Weitere Tipps:

  • Gehen Sie einem gemeinsamen Hobby oder einer Leidenschaft nach
  • Zeigen Sie Ihrem Angehörigen, dass Sie an ihn denken, z.B. durch kleine Post-its oder SMS
  • Tun Sie gemeinsam etwas Verrücktes, z.B. zu einem Lied einfach abtanzen
  • Treiben Sie gemeinsam regelmäßig Sport, z.B. joggen
  • Vereinbaren Sie proaktiv mit Ihrem Angehörigen regelmäßige Treffen, z.B. jeden Montagabend ab 19 Uhr
  • Probieren Sie gemeinsam Neues aus, z.B. einen Kurs bei Ihrer örtlichen Volkshochschule
  • Entdecken Sie gemeinsam Entspannungsmethoden für sich, z.B. progressive Muskelentspannung
  • Zeigen Sie Ihrem Angehörigen seine täglichen kleinen Erfolgserlebnisse

Sie hätten gerne einen Spezialisten der Sie professionell dabei unterstützt das persönliche Depressionsrisiko Ihres Angehörigen zu erkennen und erfolgreich gegen die Risikofaktoren anzusteuern?
Dann kontaktieren Sie mich, damit wir gemeinsam einen passenden Plan erarbeiten, der Ihren Angehörigen bestmöglich vor einer Depression schützt!

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Folgende Ratschläge sollten Sie sich besonders zu Herzen nehmen, da sie die Basis für die Genesung Ihres Angehörigen sind:

  • Seien Sie geduldig mit Ihrem Angehörigen! Depressionen können Wochen bis Monate andauern, in ihrer Intensivität schwanken und werden nicht von einem Tag auf den anderen verschwinden.
  • Verlieren Sie nicht den Mut oder die Hoffnung! Geben Sie jedem Tag eine neue Chance auf dem Weg der Besserung zu sein, auch wenn Rückschläge auftreten.
  • Versuchen Sie Zurückweisungen seitens des Betroffenen nicht als Ihre persönliche Niederlage zu betrachten, sondern bedenken Sie, dass diese nur ein Symptom der Erkrankung darstellen
  • Akzeptieren Sie die Krankheit und sehen Sie sie nicht als ein persönliches Versagen oder Zeichen von Schwäche des Betroffenen! Jeder Mensch kann Depressionen bekommen und diese Krankheit ist nicht weniger bedeutsam als eine körperliche Erkrankung.
  • Zeigen Sie Verständnis für die Gefühle, Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche Ihres Angehörigen
  • Gehen Sie offen auf die betroffene Person zu und bieten Sie Ihre Hilfe an, auch wenn es teilweise mehrere Anläufe benötigt, bevor Ihr Angebot angenommen wird
  • Vermeiden Sie Vorwürfe oder Aufforderungen wie „Du musst dich nur zusammenreißen.“ oder „Du musst nur positiv denken, dann ist das Ganze nicht mehr so schlimm.“ Diese sind nicht hilfreich, da Sie den Betroffenen nur unnötig unter Druck setzen und seine Erkrankung fälschlicherweise verharmlosen

Weitere Tipps:

  • Geben Sie Ihrem Angehörigen pro Tag mindest eine Aufgabe (z.B.  Bett machen, Wäsche waschen…), die er eigenständig erfüllen soll und loben Sie ihn im Anschluss
    • Bitte bleiben Sie bei Ihrem Lob aber authentisch und werden nicht zu überschwänglich, da dies sich negativ auf das zukünftige Verhalten des Betroffenen auswirken kann
  • Schaffen Sie gemeinsam eine klare Tagesstruktur für Ihren Angehörigen, aber geben Sie ihm nie das Gefühl bevormundet zu werden
  • Lassen Sie Ihren Angehörigen nicht den ganzen Tag im Bett verbringen, sondern motivieren Sie ihn mindestens einmal den Raum zu wechseln oder einen kurzen gemeinsamen Spaziergang zu machen
  • Tun Sie Ihrem Angehörigen etwas Gutes, z.B. einen Tee kochen, ein heißes Bad einlassen, zum Essen einladen
  • Probieren Sie gemeinsam verschiedene Entspannungsmethoden aus und finden Sie eine für sie beide passende (autogenes Training, progressive Muskelentspannung)
  • Verbringen Sie zusammen viel Zeit im Freien und in der Natur
  • Verbringen Sie gemeinsam viel Zeit mit Tieren
  • Sorgen Sie für gemeinsame regelmäßige Bewegung
  • Schaffen Sie sich eigene Inseln der Ruhe und Entspannung und kommunizieren Sie diese konkret an Ihren Angehörigen
  • Gehen Sie mit sich selbst sehr fürsorglich und sorgsam um, damit Sie eine eigene Depression vermeiden
  • Bleiben Sie nicht alleine mit der Belastung, sondern sprechen Sie mit Ihren Vertrauenspersonen über die Situation

Es kann sehr schwer sein, einen Angehörigen bei der Bekämpfung einer Depression zu unterstützen, insbesondere wenn sich die Symptome auch auf Ihre Beziehung zu der betreffenden Person auswirken.
In solchen Zeiten treten gehäuft Gefühle von Ärger, Frust und Hoffnungslosigkeit bei den Angehörigen auf, da diese selbst mit dem Bewältigen der Situation überfordert sind und sich keine bzw. nur eine geringe Besserung der Symptomatik zeigt.
In diesem Fall ist es angenehmer einen kompetenten Begleiter zu haben, der beiden Seiten zur Hilfe kommt und eine Entlastung schafft.

Sie möchten diesen persönlichen Begleiter für sich und auch Ihren betroffenen Angehörigen?
Dann kontaktieren Sie mich und wir werden den Weg aus der Depression erfolgreich gemeinsam mit Ihrem Angehörigen gehen!

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