Sie möchten gerne Ihren Angehörigen vor einem möglichen Burnout schützen oder Ihm unterstützend zur Seite stehen, falls er bereits von einem Burnout betroffen ist?

Da Sie selbst einiges für das Wohl und die Gesundheit Ihres Angehörigen tun können, sind die folgenden Ratschläge genau passend für Sie!

Wählen Sie den jeweiligen Menüpunkt anhand des aktuellen Zustandes Ihres Angehörigen aus und Sie erhalten eine Auswahl an Ratschlägen und Übungen, die passend für Ihre Situation von Companion Coaching ausgewählt und auch auf ihre Wirksamkeit getestet wurden.

Sehen Sie die genannten Tipps als eine Empfehlung und nicht als eine Verpflichtung, alles davon mit Ihrem Angehörigen ausprobieren zu müssen.
Gehen Sie die genannten Ratschläge in Ruhe durch und überlegen Sie welche sich am leichtesten umsetzen und in Ihren gemeinsamen Alltag integrieren lassen.
Beachten Sie auch, dass Sie am besten Dinge auswählen, die aktuell von Ihrem Angehörigen eher vernachlässigt werden. So sollten Sie jemanden, der bereits intensiv Sport in seiner Freizeit treibt nicht noch zu einer weiteren sportlichen Aktivität anregen, sondern eher eine gemeinsame Tätigkeit aufgreifen, die eine ruhige und entspannende Wirkung erzielt.

Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger generell immer eine gewisse Balance hält zwischen den Phasen der Anspannung (berufliche und private Anforderungen) und Entspannung (Freizeit, Urlaub).
Da eine Regeneration von sehr anstrengenden und stressigen Perioden umso komplizierter und langwieriger wird, je länger die Anspannung anhält, sollten Zeiten, die einem Menschen psychisch und/oder physisch mehr abverlangen stets nur von kurzer Dauer sein.

Erstellen Sie mit Ihrem Angehörigen eine wöchentliche Übersicht, damit das ggf. vorhandene Ungleichgewicht zwischen seinen tatsächlichen Energieressourcen und Energieräubern deutlicher erkennbar wird. In dieser Liste sollten alle Aktivitäten, getrennt nach Arbeit und Erholung notiert sein. So erkennen Sie schnell ob und in welchen Lebensbereichen ein Ungleichgewicht herrscht und Handlungsbedarf besteht.

Verwenden Sie hierfür gerne folgende Vorlage:

Die positive Nachricht ist, dass es Forschern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelungen ist herauszufinden, was unsere Psyche gesund hält. In der Tat handelt es sich um überwiegend einfache Dinge, die jeder Mensch in der Lage ist umzusetzen und bei denen das Umfeld auch eine wichtige Rolle einnimmt.
Generell ist bei der Burnout-Prävention ein Lebenswandel vorteilhaft, der die vier Punkte berücksichtigt:

  • Sinnhaftigkeit
    Jeder Mensch sollte seinem Leben und Handeln einen Sinn geben, verbunden mit seinen jeweiligen persönlichen Werten und Zielen. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen über seine kurz-, mittel- und langfristigen Lebensziele und zeigen Sie sich unterstützend beim Erreichen dieser Ziele.
  • Selbstakzeptanz
    Unterstützen Sie Ihren Angehörigen und seine Persönlichkeit, mitsamt seinen Stärken und Schwächen, seine positiven und negativen Seiten zu akzeptieren und zu lieben. Da man oftmals die Tendenz hat, sich selbst abwertender zu betrachten als es der Realität entspricht, sollten Sie ihm Diskrepanzen zwischen seinem eigenen Selbstbild und dem des näheren Umfeldes aufzeigen.
    Helfen Sie Ihrem Angehörigen sich von Gedankenmustern und inneren Antreibern zu lösen, die für ihn schädlich sind. („Hauptsache alle sind glücklich.“ oder „Das muss ich noch schneller schaffen.“)
  • Gesundheit
    Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger ausreichend Bewegung, Schlaf und gesunde Ernährung in seinen Alltag integriert. Versuchen Sie gemeinsame regelmäßige sportliche Aktivitäten zu betreiben oder eine Umstellung in der Ernährung zu erreichen.
  • Gemeinschaft
    Ein intaktes soziales Netz, kann ebenfalls zur Vorbeugung von Burnout beitragen. Treffen Sie sich regelmäßig mit Ihrem Angehörigen, pflegen Sie gemeinsame Hobbies und zeigen Sie Interesse indem Sie aktiv zuhören und auf Ihren Angehörigen eingehen.

Sie hätten gerne einen Spezialisten an Ihrer Seite für die Burnout-Prävention Ihres Angehörigen?
Dann kontaktieren Sie mich gerne, damit wir gemeinsam einen passenden Plan für Sie und Ihren Angehörigen erarbeiten, der einen optimalen Burnout-Schutz bietet!

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Sprechen Sie Ihren Angehörigen konkret auf die Anzeichen an, die Ihnen auffallen und welche Bedenken Sie mit diesen verbinden.
Behalten Sie immer eine offene und direkte Kommunikation bei, denn diese ist aus vielfachen Gründen essentiell, u.a. damit sich die betroffene Person nicht übergangen, sondern stets wertgeschätzt fühlt.

Versuchen Sie des weiteren Freiräume zur Entspannung für Ihren Angehörigen zu schaffen und stressauslösende Faktoren und Situationen zu reduzieren. Das bei Ihrem Angehörigen bereits bestehende Missverhältnis zwischen Regeneration und Ressourcenverbrauch können Sie mittels eines Wochenplaners für sie beide ersichtlicher werden lassen.

Verwenden Sie hierfür gerne folgende Vorlage:

Im Anschluss können Sie gemeinsam für zukünftige Wochenplanungen konkrete Handlungsempfehlungen zum Auffüllen der Ressourcen für jeden Tag ableiten, wie zum Beispiel:

  • Heute gönne ich mir ein schönes heißes Bad.
  • Heute lasse ich es mir bei einem leckeren Essen gut gehen.
  • Heute beschenke ich mich mit einer wohltuenden Massage.
  • Heute nehme ich mir die Zeit, um ein gutes Buch zu lesen.

Weitere Tipps:

  • Schaffen Sie Rückzugs-/Wohlfühlinseln für Ihren Angehörigen
  • Gehen Sie einem gemeinsamen Hobby oder einer Leidenschaft nach
  • Treiben Sie gemeinsam regelmäßig Sport
  • Vereinbaren Sie proaktiv mit Ihrem Angehörigen regelmäßige Treffen
  • Probieren Sie gemeinsam Neues aus
  • Entdecken Sie gemeinsam Entspannungsmethoden, wie progressive Muskelentspannung, für sich
  • Entlasten Sie Ihren Angehörigen indem Sie ihm Verpflichtungen abnehmen
  • Zeigen Sie Ihrem Angehörigen seine täglichen kleinen Erfolgserlebnisse

Sie hätten gerne einen Spezialisten der Sie professionell dabei unterstützt das persönliche Burnout-Risiko Ihres Angehörigen zu erkennen und erfolgreich gegen die Risikofaktoren anzusteuern?
Dann kontaktieren Sie mich gerne, damit wir gemeinsam einen passenden Plan erarbeiten, der Ihren Angehörigen bestmöglich vor Burnout schützt!

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Seien Sie geduldig mit der betroffenen Person! Es werden sich leider keine Erfolge über Nacht einstellen können und Ihre Ungeduld wird die Linderung der Symptomatik nur bremsen bzw. sogar die Symptome verschlechtern.
Blicken Sie nicht zu weit in die Zukunft, sondern sehen Sie jeden einzelnen Tag als einen wichtigen Schritt in Richtung Genesung und lassen Sie sich nicht von etwaigen Rückschlägen demotivieren, da diese öfter auftreten können.

Auch können Sie bei folgenden auftretenden Situationen mithilfe der genannten Ratschläge eine Besserung der Symptome erzielen:

  • „Mein Angehöriger hat zu nichts mehr Lust und möchte nur noch in Ruhe gelassen werden.“
    • Zeigen Sie Verständnis für das Bedürfnis nach Ruhe, versuchen Sie jedoch auch die Person zu leichten Unternehmungen zu motivieren z.B. einen 10-minütigen Spaziergang
    • Falls der Betroffene sofort abblockt, schaffen Sie Kompromisse z.B. zuerst ein kurzer Spaziergang, dann Erholung auf der Couch
    • Aber zwingen Sie die Person nicht! Dies kann zur Folge haben, dass sich der Betroffene nur weiter von Ihnen zurückzieht!
       
  • „Mein Angehöriger wird ständig von Selbstzweifeln geplagt und fühlt sich komplett unfähig noch irgendetwas zu leisten.“
    • Zeigen Sie der betroffenen Person Ihre Wertschätzung, bleiben Sie aber dabei authentisch
    • Erstellen Sie gemeinsam eine Liste mit seinen Erfolgen und bereits erbrachten Leistungen und/oder ein Bild mit seinen positiven Charakterzügen
    • Bringen Sie das Bild oder die Liste gemeinsam an einem Ort an, der gut für den Betroffenen täglich zu sehen ist und/oder speichern Sie es als Hintergrundbild auf dem Handy der Person

Weitere Tipps:

  • Zeigen Sie Verständnis für die Gefühle, Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche Ihres Angehörigen
  • Gehen Sie offen auf die betroffene Person zu und bieten Sie Ihre Hilfe an, auch wenn es teilweise mehrere Anläufe benötigt, bevor Ihr Angebot angenommen wird
  • Vermeiden Sie Vorwürfe oder Aufforderungen wie „Du musst dich nur zusammenreißen.“ oder „Du musst nur positiv denken, dann ist das Ganze nicht mehr so schlimm.“ Diese sind nicht hilfreich, da Sie den Betroffenen nur unnötig unter Druck setzen und seine Erkrankung fälschlicherweise verharmlosen
  • Gönnen Sie Ihrem Angehörigen genügend Ruhe und Erholung, denn diese haben vor der Erkrankung maßgeblich gefehlt
  • Versuchen Sie Zurückweisungen seitens des Betroffenen nicht als Ihre persönliche Niederlage zu betrachten, sondern bedenken Sie, dass diese nur ein Symptom der Erkrankung darstellen
  • Schaffen Sie sich eigene Inseln der Ruhe und Entspannung und kommunizieren Sie diese konkret an Ihren Angehörigen
  • Gehen Sie mit sich selbst sehr fürsorglich und sorgsam um, damit Sie eine eigene Burnout-Erkrankung vermeiden
  • Bleiben Sie nicht alleine mit der Belastung, sondern sprechen Sie mit Ihren Vertrauenspersonen über die Situation

Es kann sehr schwer sein, einen Angehörigen bei der Bekämpfung eines Burnouts zu unterstützen, insbesondere wenn sich die Symptome auch auf Ihre Beziehung zu der betreffenden Person auswirken.
In diesen Zeiten treten gehäuft Gefühle von Ärger, Frust und Hoffnungslosigkeit bei den Angehörigen auf, da diese selbst mit dem Bewältigen der Situation überfordert sind und sich keine bzw. nur eine geringe Besserung des Burnouts zeigt.
In diesem Fall ist es angenehmer einen kompetenten Begleiter zu haben, der beiden Seiten zu Hilfe kommt und eine Entlastung schafft.

Sie möchten zu den genannten Ratschlägen die schnelle, professionelle Hilfe von einem persönlichen Begleiter für sich und Ihren Angehörigen?
Dann kontaktieren Sie mich gerne und wir werden den Weg aus dem Burnout erfolgreich gemeinsam mit Ihrem Angehörigen gehen!

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